Bamboo Paper & Microsoft Whiteboard

Mitunter möchte man als Hochschullehrer/in während seines Vortrags wichtige Inhalte in Form von Notizen oder grafischen Darstellungen festhalten. Dazu kann man entweder Tafel oder Whiteboard verwenden. Alternativ kann man seine Gedanken auch mit Apps wie z.B. Microsoft Whiteboard oder Bamboo Paper auch auf einem Tablet in Wort und Bild festhalten und mittels drahtloser Verbindung zum Beamer präsentieren. Der Vorteil der letzteren Variante ist, dass die im Unterricht erstellten Aufzeichnungen den Studierenden im Anschluss in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden können und diese sich somit das Abmalen des  Tafelbilds ersparen.

Ein weiteres Einsatzszenario für die beiden genannten Apps ist die Erstellung von Videotutorials mittels Screencasting-Software (z.B. Screencast-O-Matic etc.). Dabei kann der gesprochene Vortrag durch passende Notizen und Skizzen ergänzt werden und die so produzierte Videodatei wiederum mit den Studierenden über die Lernplattform (z.B. Moodle etc.) geteilt werden. Auch für bildliche Erklärungen im Rahmen von Webinaren können diese Apps mittels Bildschirmfreigabe hervorragend eingesetzt werden.

Bamboo Paper

Mit Bamboo Paper kann man seinen PC, Laptop, Tablet oder Smartphone in einen Notiz- und Skizzenblock verwandeln und seine kreativen Einfälle überall und jederzeit in Worten und/oder Bildern festhalten.

bambooPAPER

LINK: https://www.microsoft.com/de-at/p/bamboo-paper/9wzdncrfj1bh?activetab=pivot:overviewtab

Bei Verwendung von Touchpen und Touchscreen, fühlt sich dank Neigungserkennung das Notieren und Zeichnen wie mit einem echten Stift auf Papier an.

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Es können mehrere Notizbücher erstellt werden, wobei bei jedem Notizbuch die Einbandfarbe und die Papiersorte (glatt, liniert, kariert) frei gewählt werden kann.

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In der kostenlosen Basisversion der App stehen zwei verschiedene Stiftarten und drei verschiedene Stiftstärken zur Verfügung. Für das Anfertigen der Skizzen und Notizen stehen 36 verschiedene Farben zur Verfügung. Notizen können durch den Import von Bildern angereichert werden.  Fehler können leicht mit dem Radiergummi oder der Rückgängigmachen-Funktion korrigiert werden. Notizbücher können schließlich ausgedruckt, als PDF exportiert und freilich auch gelöscht werden.

VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=VRFg13pl1D8

Über In-App-Käufe können bei Bedarf zusätzliche Zeichenwerkzeuge (z.B. Pinsel etc.), Farben und Papiersorten aktiviert werden.

Microsoft Whiteboard

Noch mehr Möglichkeiten als Bamboo Paper bietet Microsoft Whiteboard.

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LINK: https://products.office.com/de-at/microsoft-whiteboard/digital-whiteboard-app

Bei dieser kostenlosen App stehen dem User auf den beliebig großen Whiteboards zahlreiche Stifte, Farben und Papiersorten zur Verfügung, darüber hinaus aber auch ein Lineal, eine Zoom-Funktion und eine Möglichkeit zur Texteingabe via Tastatur. Weiters können gespeicherte Bilder, Kamerabilder und Bilder aus dem Netz importiert sowie – bei Aktivierung – Freihandzeichnungen in entsprechende geometrische Formen (z.B. Kreis, Rechteck, Dreieck etc.) überführt werden. Fertige Whiteboards können den Studierenden als PNG-Datei zur Verfügung gestellt werden.

TUTORIAL: https://www.youtube.com/watch?v=uUlOI0n6_9M

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Freilich gibt es noch zahlreiche weitere Apps (z.B Microsoft OneNote etc.), mit denen sich ähnliche Effekte erreichen lassen. Bamboo Paper und Microsoft Whiteboard sind aber in jedem Fall eine gute Wahl!

Viel Spaß bei der Erstellung von lernunterstützenden Notizen, Mitschriften oder  Schaubildern mit Bamboo Paper und/oder Microsoft Whiteboard wünscht

Thomas Wala

 

 

 

 

 

Payhip

Viele Lektoren/innen haben im Laufe der Zeit umfangreichere Skripten (z.B. Theorieskripten, Beispielsammlungen, Foliensätze etc.) zu ihren Lehrveranstaltungen erstellt. Früher wurden diese häufig über Buchhändler oder Copy-Shops vertreiben, im Digitalzeitalter funktioniert das jedoch nicht mehr. Die Studierenden erwarten heute in der Regel, dass Ihnen solche Skripte in elektronischer Form über die benützte Lernplattform zur Verfügung gestellt werden, und sie sind nicht gewillt, für derartige Lernunterlagen mehr als ein paar Euro zu bezahlen.

payhip

Payhip ist eine E-Commerce-Plattform, die es jedem ermöglicht, elektronische Werke wie beispielsweise E-Books einfach und ggf. auch zu sehr geringen Preisen über entsprechende Internet-Links zu verkaufen.

LINK: https://payhip.com

Nach einer kostenlosen Registrierung auf Payhip kann man sofort damit beginnen, ein E-Book  im PDF-Format hochzuladen, eine Beschreibung und einen Preis einzugeben und den Verkauf über die eigene Homepage oder auf Facebook oder Twitter zu starten.

Um ein E-Book zu promoten, können u.a. zielgruppenspezifische Rabattcodes erstellt und versandt werden.

VIDEOTUTORIAL:https://youtu.be/bGsY867KYqk

Die Studierenden gelangen über den auf der Lernplattform platzierten Internet-Link zur Seite des E-Books, von wo aus sie dieses mit nur einem Klick käuflich erwerben können. Die Zahlungseingänge können auf ein Paypal-Geschäftskonto der/des Lektorin/s überwiesen werden. Wenn man möchte, kann man sich per E-Mail über jede Transaktion automatisch informieren lassen.

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Auf seinem Dashboard hat man einen gesamthaften Überblick über die eigenen E-Books. Zusätzlich verfügt man über ein Analysetool, mit dem man sich z.B. die Verkaufszahlen oder die Herkunft der Kunden in letzter Zeit anzeigen lassen kann.

Mit Payhip kann man seine eigenen E-Books professionell und ohne Fixkosten über das Internet vertreiben und auf diese Weise ein passives Einkommen erzielen. Möchte man einen  größeren Kundenkreis erschließen, wäre ein zusätzlicher Vertrieb über Amazon als Kindle-E-Book (siehe dazu https://kdp.amazon.com/de_DE/) anzudenken.

Viel Erfolg beim Verkauf eigener E-Books über Payhip wünscht

Thomas Wala

 

QR Code Monkey & QR Code Generator

Wer als Vortragende/r seine Studierenden in E-Books oder auf Lernplattformen auf weiterführende Informationen oder Quellen verweisen möchte, kann dazu QR-Codes verwenden. Beispielsweise hat man für eine Lehrveranstaltung ein E-Book erstellt. Am Ende eines jeden Kapitels dieses E-Books finden sich Wiederholungsfragen. Durch das Einscannen des neben den Fragen platzierten QR-Codes mit dem Smartphone  kann die/der Studierende dann die Musterantworten einsehen und diese mit seiner eigenen Antworten im Sinne einer Lernfortschrittskontrolle vergleichen.

QRCode Monkey

QRCode Monkey ist einer der beliebtesten kostenlosen online QR-Code-Generatoren. QRCode Monkey besitzt keine Limitierungen. Alle z.B. in Form von PNG-Dateien generierten QR Codes werden lebenslang funktionieren und besitzen kein Limit bei der Anzahl der Scans, wie man es von anderen kommerziellen QR-Code-Generatoren kennt. Die erstellten QR-Codes sind allerdings statisch, was bedeutet, dass sie nicht mehr nachträglich editiert werden können.

monkey

LINK: https://www.qrcode-monkey.com/

Mit QRCode Monkey kann man auch ein eigenes Logo auf den erstellten QR-Codes platzieren. Weiters kann man die Eckelemente und den Hauptteil des QR-Codes individuell in Größe, Form und Farbe gestalten.

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Alle generierten QR Codes sind 100% kostenfrei und können für jeden Zweck genutzt werden. Dazu gehört auch die kommerzielle Nutzung jeglicher Art.

TUTORIAL: https://www.youtube.com/watch?v=M9FMjawbqJo

QR CODE GENERATOR

Eine ebenfalls kostenlose Alternative für die unbegrenzte Erstellung von QR-Codes ist der QR Code Generator. Mit dem QR Code Generator können nach Registrierung bei Anmeldung mit einem Google-Account auch dynamische QR-Codes erstellt werden, was soviel heißt, dass man den Content, auf den mittels Code verwiesen wird nachträglich noch ändern kann. Die Codes werden auf „My Codes“ gesammelt und man verfügt über ein einfaches Statistiktool, welches die Anzahl der bisherigen Scans angibt.

qrcodegenerator

LINK: https://www.the-qrcode-generator.com/

TUTORIAL: http://bit.ly/2MEoald

Viel Spaß beim Arbeiten mit QR-Codes wünscht wie immer

Thomas Wala

Power Point – Aufzeichnung

Für die Erstellung ansprechender Lehrvideos benötigt man nicht unbedingt eine Screencasting-Software wie etwa Camtasia oder Screencast-O-Matic. PowerPoint macht´s ebenfalls möglich!

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Wer über Office 365 verfügt, wählt im Programm PowerPoint einfach das Registerblatt „Aufzeichnung“; ggf. muss man dieses Registerblatt zuvor noch über den Befehl „Menüband anpassen“ im Registerblatt „Optionen“ aktivieren.

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Anschließend wählt man „Bildschirmpräsentation aufzeichnen“. Sobald man auf den Aufnahmeknopf drückt, wird die PowerPoint-Präsentation samt Sprecherstimme aufgezeichnet; die Verwendung eines externen USB-Mikrofons ist zu empfehlen. Wenn man auch über eine Webcam verfügt, kann neben der Präsentation und dem Ton auch das Bild des Sprechers aufgenommen werden. Während der Präsentation kann man mit einem Stift Notizen am Bildschirm anbringen; für diese Notizen stehen verschiedene Farben und Strichstärken zur Verfügung; sie werden ebenfalls Teil der Aufnahme. Das Anbringen von Notizen funktioniert freilich am besten, wenn man dafür ein Touch Display samt Touch Pen verwendet (z.B. Microsoft Surface etc.). Da PowerPoint während der Folienübergänge weder Audio noch Video aufzeichnet, sollte man am Ende und am Anfang einer jeden Folie eine kurze Sprechpause einlegen.

Aufzeichnungen werden der Präsentation folienweise hinzugefügt. Wenn Sie eine Aufzeichnung ändern möchten, muss man somit lediglich die betroffen(en) Folie(n) erneut aufzeichnen. Übrigens ist es sehr sinnvoll, jene Folien, für die man eine Aufzeichnung erstellen möchte, zuvor in einer eigenen Datei abzuspeichern.

Support: https://support.office.com/de-de/article/aufzeichnen-einer-bildschirmpr%C3%A4sentation-mit-kommentaren-und-folienanzeigedauern-0b9502c6-5f6c-40ae-b1e7-e47d8741161c

Wenn man mit einer Aufnahme fertig ist, drückt man auf die Schaltfläche „Beenden“. Nachdem man sich in der Vorschau nochmals von der Qualität der Aufzeichnung überzeugt hat, kann man diese entweder als Bildschirmpräsentation (.ppsy) oder als Videodatei (mp4) speichern. Speichert man die Datei in einem Cloudspeicher (z.B. OneDrive etc.) ab, kann man den Studierenden das Lehrvideo über einen entsprechenden Freigabelink im Moodle-Kurs zur Verfügung stellen.

Viel Spaß beim Erstellen von Lehrvideos mit PowerPoint wünscht

Thomas Wala

Wortwolken

Ein beliebtes Instrument, um die zentralen Begriffe eines Themas optisch ansprechend zu visualisieren sind Wortwolken.

Mit Wortwolken.com können solche Wortwolken kostenlos und ohne Registrierung im Handumdrehen erzeugt werden. Wortwolken.com kann mit jedem modernen Browser auf PC, Mac, Tablet oder Smartphone eingesetzt werden.

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Die Bedienung der Benutzeroberfläche ist sehr einfach. Bei Bedarf kann man einen Assistenten benutzen.

LINK: https://www.wortwolken.com

Am einfachsten ist es, wenn man jene Wörter, die in der Wortwolke aufscheinen sollen, in einem entsprechenden Word-Dokument erfasst und dieses dann auf Wortwolken.com hochlädt. Die resultierende Wortwolke kann in der Folge nach Belieben abgeändert werden. So kann die Größe einzelner Wörter in der Wolke durch die Angabe von Gewichten gesteuert werden. Weiters können die Form der Wortwolke, die Größe der Wortwolke, die Schriftart, das Farbschema, die Abstände zwischen den Wörtern den eigenen Präferenzen entsprechend adaptiert werden.

wortwolke

Die erstellte Wortwolke kann als JPG- oder PNG-Datei gespeichert werden und kann in der Folge auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden.

Alle Fragen rund um die Erstellung von Wortwolken werden in einem ausführlichen Q&A-Abschnitt beantwortet.

TUTORIAL: https://youtu.be/wwJzJP-7N_o

Viel Spaß beim Erstellen eigener Wortwolken wünscht

Thomas Wala