Wakelet

Mit Wakelet lassen einfach und kostenlos digitale Lernstrecken aus Texten, Bildern, Videos und Webseiten erstellen. Diese Lernstrecken werden bei Wakelet „Sammlungen“ genannt.

Wakelet Brand - Save, organize, share

LINK: https://wakelet.com/

Nach der kostenlosen Registrierung auf https://wakelet.com kann es auch schon losgehen. Nachdem man eine neue Sammlung angelegt hat, gibt man dieser zunächst einen Namen und fügt eine kurze Beschreibung hinzu. Außerdem können ein Titelbild und ein Hintergrundbild hinzugefügt werden, um der Sammlung ein attraktives Erscheinungsbild zu geben. Dann können der Sammlung verschiedene Materialien hinzugefügt werden. Beispielsweise kann man durch Eingabe einer Webadresse einen Link auf eine Webseite erstellen. Weiters kann man ein Textfeld erstellen und dort eigene Texte eingeben und diese auch formatieren. Möchte man der Sammlung Bilder (z.B. Infografiken etc.) hinzufügen, kann man diese entweder selbst hochladen oder aus der Bibliothek von Unspleash auswählen. Freilich kann man der Sammlung auch PDF-Dokumente anfügen. Durch eine Youtube-Integration kann man direkt in Wakelet nach passenden Youtube-Videos für die Sammlung suchen und diese dann integrieren. Wird man bei Youtube oder einer sonstigen Internetquelle in Sachen Video nicht fündig, kann man mit der Flipgrid-Integration direkt in Wakelet kleine Videotutorials aufnehmen und in der Sammlung verwenden.

Sobald die Sammlung inhaltlich fertig ist, kann man noch zwischen verschiedenen Darstellungsformaten (z.B. Raster-Ansicht, Mood-Board etc.) der Sammlung auswählen.

Die Sammlung kann dann den Studierenden in der Folge über verschiedene Kanäle (z.B. mittels Internetlink, QR-Code, MS Teams etc.) zur Verfügung gestellt werden. Freilich kann man die Sammlung auch als „privat“ einstufen und so ausschließlich selbst nutzen.

Für Wakelet gibt es weiters eine Browser-Erweiterung, mit der man Internetressourcen bookmarken kann, um diese später in eine Sammlung zu integrieren.

Wakelet besticht durch seine Einfachheit, wer sich dennoch ein Tutorial ansehen möchte, wird diesbezüglich auf Youtube sehr rasch fündig.

Abschließend sei noch erwähnt, dass man auf Wakelet auch nach bereits vorhandenen Sammlungen anderer Personen suchen kann und diese ggf. kommentieren oder auch übernehmen kann.

Wakelet ist ein sehr niederschwelliges und dennoch mächtiges Tools, um Lerncontent systematisch zu sammeln und für die Studierenden verfügbar zu machen.

Viel Spaß beim Ausprobieren von Wakelet wünscht

Thomas Wala

Animaker

Mit Animaker lassen sich im Handumdrehen wunderschöne Animationsvideos erstellen.

LINK: https://www.animaker.de/

Nach der Registrierung auf http://www.animaker.de kann man gleich mit der kostenlosen Basisversion von Animaker losstarten und das erste Video erstellen. Dabei wird man zunächst gefragt, ob man ein leeres Projekt erstellen möchte oder ob man mit einer der zahlreichen und in Kategorien (z.B. Intros/Outros, Erklärvideos etc.) gegliederten Vorlagen beginnen will. Außerdem kann man das Videoformat (horizontal, vertikal oder quadratisch) wählen.

Nun kann man Szene für Szene des zu erstellenden Videos produzieren.

Jeder Szene können nun verschiedene Hintergründe, Texte, Personen und Objekte hinzugefügt werden. Die Personen können verschiedene Posten und Gesichtsausdrücke annehmen und über den Bildschirm bewegt werden. Das Erscheinen und Bewegen der Personen und Objekte wird über die Zeitleiste gesteuert.

Es können auch eigene Fotos und Videoaufnahmen hochgeladen und im Projekt verwendet werden.

Weiters können Audioaufnahmen erstellt und dem Animationsvideo in einer eigenen Tonspur beigefügt werden.

Freilich kann dem Video auch eine Hintergrundmusik beigefügt werden. Auch diesbezüglich kann der User aus einer breiten Palette auswählen.

Schließlich kann auch zwischen verschiedenen Übergängen zwischen den einzelnen Szenen gewählt werden.

Das fertige Video kann als mp4-Datei heruntergeladen werden. Auch Teilen via Internet-Link oder über soziale Medien (z.B. Facebook etc.) ist möglich.

Das fertige Video könnte z.B. so aussehen:

Mit der kostenlosen Version von Animaker lassen sich durchaus ansehnliche Videos machen. Wer das Tool intensiver nutzen und möchte, wird wohl früher oder später um ein kostenpflichtiges Upgrade nicht herumkommen.

Animaker ist leicht zu bedienen, einzig die Handhabung der Zeitleiste ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Animaker selbst stellt auf seinem Youtube-Kanal zahlreiche Videotutorials zur Handhabung des Tools zur Verfügung.

Viel Erfolg und Spaß bei der Filmproduktion mit Animaker wünscht

Thomas Wala

ClassTools

Wer seine Lehrveranstaltungen um niederschwellige Gamification-Elemente anreichern möchte, kann auf ClassTools verwiesen werden.

ClassTools.net Landing Page - Plano ISD eSchool Presents: Techpowers for  Teachers

Mit ClassTools kann man im Handumdrehen verschiedene einfache Lernspiele erstellen und gleich anschließend im Unterricht einsetzen. Um ClassTools zu nutzen ist keine Registrierung erforderlich. Die Basisversion von Classtools ist kostenlos. Die Premiumversion von Classtools um rd. 18 EUR pro Jahr ermöglicht u.a. eine werbefreie Benutzeroberfläche sowie Zugriff auf einige weitere Spiele.

LINK: https://www.classtools.net/

Nachdem man ein Spiel erstellt hat, erhält man einen Link, über den man das Spiel mit anderen teilen kann. Außerdem vergibt man ein Passwort, um das erstellte Spiel zu einem späteren Zeitpunkt bearbeiten und speichern zu können.

Es folgen ein paar Beispiele, was man mit Classtools alles machen kann:

1) Random Name Picker

Mit dem Random Name Picker kann man aus einer Namensliste ein Zufallsrad erzeugen, welches in jedem Durchlauf einen Namen der Liste auswählt. Auf diese Weise kann man beispielsweise jene Studierenden auswählen, die eine Frage beantworten oder ein Beispiel vorrechnen sollen.

LINK: https://www.classtools.net/random-name-picker/63_a322B8

2) Drag-and-Drop-Quizmaker

Auf Basis einer Liste mit Fachbegriffen und entsprechenden Definitionen kann mit dem Drag-and-Drop-Quizmaker eine einfache Zuordnungsaufgabe mit Timer erzeugt werden.

LINK: https://www.classtools.net/dragdrop/202110_7LHcJ5

3) The Vortex

Mit dem Vortex-Game kann man Begriffe klassifizieren, indem man sie jeweils einer von maximal vier Kategorien zuordnet.

LINK: www.classtools.net/vortex/202110-PEb7Em

Das war nur eine kleine Auswahl. Weiters kann man mit Classtools beispielsweise einen animierten Countdown über den Beamer ablaufen lassen, einen oder mehrere Würfel werfen, ein verdecktes Bild schrittweise aufdecken, ein Kreuzworträtsel erstellen u.v.m.

Die Erstellung von Spielen mit ClassTools ist sehr simpel. Wer dennoch eine Anleitung haben möchte, sei auf das Video im nachfolgenden Link verwiesen.

VIDEOTUTORIAL: https://bit.ly/3iTFjVE

Viel Spaß beim Ausprobieren von ClassTools wünscht wie immer

Thomas Wala

Notion

Als Vortragender an einer Hochschule ist man stets mit einer großen Fülle an Informationen konfrontiert, die man systematisch dokumentieren, priorisieren, verarbeiten und verteilen muss. Um dies zu bewerkstelligen, greifen nicht wenige auf digitale Produktivitäts- und Kollaborationstools wie Trello, Todoist, OneNote u.v.m. zurück.

Notion ist ein extrem vielseitiges und in seiner Basisversion kostenloses Produktivitätstool, welches sich sehr flexibel an individuelle Bedürfnisse anpassen lässt. Das Tool kann sowohl von einem einzelnen Nutzer für ein professionelles Selbstmanagement eingesetzt werden oder aber die Kollaboration in einem Team maßgeblich unterstützen.

LINK: https://www.notion.so/

Notion Labs, Inc. Logo Vector Download - (.SVG + .PNG) - Logovectordl.Com

Jede neue Notiz besteht bei Notion aus einzelnen Blöcken, die sich mit nur einem Klick als To-Do-Liste, Toggle-Liste, Überschrift, Zitat oder Textblock formatieren lassen. Doch nicht nur Text lässt einer Notiz hinzufügen, sondern auch Links, Bilder, Videos oder Audiofiles können eingebunden werden.

Die einzelnen Notizen können themenabhängig auf Seiten mit beliebig vielen Unterseiten geordnet werden. Jede Seite lässt sich über einen Link oder per Mail mit anderen Nutzern teilen, die je nach Berechtigung Seiteninhalte bearbeiten oder lesen können. Teammitglieder können sich außerdem über eine Kommentarfunktion austauschen.

Eine Besonderheit von Notion ist die Unterstützung diverser Datenbankformate. So können komplexere Informationen beispielsweise zunächst in einer Tabelle strukturiert erfasst und später bei Bedarf in einer Kalenderansicht oder in einem Kanban-Board dargestellt werden.

Für zahlreiche Aufgaben gibt es fertige Vorlagen (z.B. Leseliste, Sitzungsprotokoll, Budget etc.), die der Nutzer mit einem Klick importieren und bei Bedarf entsprechend anpassen kann.

Notion kann entweder direkt im Browser genutzt oder über eine frei downloadbare Desktop- oder Smartphone-App verwendet werden.

Auf Youtube gibt es zahlreiche Videotutorials, in denen die wichtigsten Funktionen von Notion vorgestellt werden und die beim Einstieg in die Arbeit mit diesem mächtigen Tool überaus nützlich sind.

Wer ein leistungsfähiges und flexibel gestaltbares Selbstmanagement-Tool sucht, wird von Notion zweifellos begeistert sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren von Notion wünscht wie immer

Thomas Wala

Explee

Explee ist ein Online-Tool, mit dem man auf einfache Art und Weise animierte (Lehr-)Videos erstellen kann.

Explee - Create Animated Videos | Product Hunt

LINK: https://explee.com

Bei Explee startet auf einer leeren Whiteboard-Fläche, auf der man nach und nach jene Szenen entwickelt, aus denen sich fertige Video schließlich zusammensetzen wird.

Jede Szene besteht aus einem Bild oder einem Text, wobei man aber auch mehrere Bilder Texte zu einer Szene gruppieren kann. Die Bilder kann man entweder aus den in Kategorien unterteilten Fundus von Explee entnehmen oder man lädt seine eigenen Bilder hoch und verwendet diese. In Bezug auf die Texte können Schriftgröße, Schriftart und Ausrichtung angepasst werden.

Dem Video kann weiters eine Hintergrundmusik beigefügt werden. Auch diesbezüglich stellt Explee eine große Auswahl zur Verfügung. Die Lautstärke der Musik kann freilich angepasst werden. Außerdem können den einzelnen Szenen bei Bedarf noch verschiedene Soundeffekte (z.B. Glocke, Applaus etc.) beigefügt werden.

Die Spieldauer der Szenen sowie die Dauer der in einer Szene enthaltenen Elemente (z.B. Bild, Text, Soundeffekt etc.) kann in einer Timeline angepasst werden.

Freilich kann man auch die Anordnung der erstellten Szenen mittels Drag and Drop verändern.

Die fertigen Videos kann man in der Voransicht prüfen und schließlich mittels Exportfunktion im MP4-Format herunterladen oder über die Explee-Videoplattform mittels Internet-Link mit anderen Personen (z.B. Studierende, Kollegen/innen etc.) teilen.

Explee ist sehr einfach zu bedienen. Auf Youtube gibt es allerdings zahlreiche kompakte Videotutorials, welche die Verwendung des Tools sehr gut beschreiben.

Explee ist leider nicht kostenlos. Als Hochschullehrer kann man eine Basis-Lizenz um EUR 30 pro Jahr erwerben. Allerdings stehen in dieser Version nicht sämtliche Tools (z.B. Speech to Text etc.) zur Verfügung.

Hier noch ein kleines Beispiel zu einem mittels Explee erstellten Lehrvideo:

Explee kann man 14 Tage lang kostenlos testen, was jedenfalls zu empfehlen ist.

Viel Erfolg mit Explee wünscht,

Thomas Wala