Jitsi Meet

Jitsi Meet ist ein kostenloses Tool zum Abhalten von Videokonferenzen. Es eignet sich sehr gut für Online-Besprechungen oder Online-Vorträge im Rahmen kleinerer Lehrveranstaltungen mit bis zu 12 Teilnehmern. Bei mehr als 12 Teilnehmern kann es mitunter zu Übertragungsproblemen kommen, die man ggf. durch einen Verzicht auf die Videofunktion oder eine Reduktion der Videoqualität beheben kann.

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Eine Besonderheit von Jitsi Meet ist, dass man weder als Veranstalter noch als Teilnehmer eine Software installieren noch einen Benutzeraccount anlegen muss.

LINK: https://jitsi.org/

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Anchor

Es gibt verschiedene Wege, wie man als Lektor/in den im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu vermittelnden Lehrstoff digital aufbereiten kann. Neben einer Aufbereitung in Form von E-Books oder in Form eines Videos lassen sich manche Inhalte (z.B. Begriffsdefinitionen, Besprechung von Fallstudien, Stoffzusammenfassungen etc.) auch als in Form Podcasts aufbereiten. Studierende können sich die Podcasts in der Folge z.B. unterwegs mit Smartphone und Kopfhörer anhören.

Der einfachste Weg, um schnell und einfach professionelle Podcasts zu erstellen, ist Anchor. Mit dieser kostenlosen Web-Applikation lassen sich unbegrenzt viele Episoden eines Podcasts erstellen.

LINK: https://anchor.fm/

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Man kann entweder direkt in Anchor eine Aufnahme erstellen und verwenden oder man importiert eine bereits vorhandene Audio-Datei. Die Aufnahmen können auch von mehreren Personen, die sich an unterschiedlichen Standorten befinden, erstellt werden.  Einmal erstellte Aufnahmen können in der Folge beliebig oft wiederverwendet werden. Die Aufnahmen können bei Bedarf gleich direkt in Anchor geschnitten werden. Aufnahmen können weiters mit Hintergrundmusik untermalt werden. Auch für akustische Übergänge zwischen verschiedenen Teilen einer Episode kann auf eine breite Audio-Bibliothek zurückgegriffen werden. Sprachnachrichten von Zuhörern/innen können gesammelt und später ebenfalls der Episode hinzugefügt werden.

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Eine fertige Episode kann noch mit einem Titel, einer Nummer, einem Bild und einer kurzen Beschreibung angereichert werden.

Mit nur einem Klick können fertige Episoden auf Anchor und Spotify veröffentlicht werden. Die entsprechenden Links können kopiert und weitergeleitet werden. Bei Bedarf können weitere Kanäle hinzugefügt werden (z.B. Apple Podcasts etc.). Studierende können eingeladen werden, den Podcast zu abonnieren. Weiters können die produzierten Episoden auch über soziale Medien wie Facebook oder Twitter verbreitet werden. Und schließlich kann man die fertige Aufnahme auch als M4A-Datei downloaden; für eine ggf. erforderliche Konvertierung in eine MP3-Datei oder ein anderes Audio-Format stehen im Internet verschiedene Converter kostenlos zur Verfügung.

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Die Performance der einzelnen Episoden kann man sich (ab einer gewissen Anzahl an Downloads) in einem Dashboard anzeigen lassen.

Anchor besticht v.a. durch seine einfache Bedienbarkeit. Alles was es braucht, ist eine kostenlose Registrierung und ein gutes Mikrofon, und schon kann es losgehen!

Videotutorial: https://youtu.be/iRYcydJkUI0

Viel Spaß beim Produzieren und Verbreiten eigener Audio-Podcasts wünscht wie immer

Thomas Wala

Big Blue Button

BigBlueButton ist eine Open-Source-Webkonferenzlösung, die in Lernplattformen wie beispielsweise Moodle integrierbar ist.

LINK: https://bigbluebutton.org/

Der Lektor kann beispielsweise den Lehrstoff anhand einer auf BigBlueButton hochgeladenen Präsentation vortragen. Alternativ kann die Präsentation auch im Wege einer Bildschirmfreigabe durchgeführt werden.

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Der Lektor kann während seines Vortrages Notizen erstellen und diese anschließend den Studierenden per E-Mail übermitteln. Laufende Fragen der Studierenden kann der Lektor über einen Chat beantworten.

Weiters kann der Lektor auf einem Whiteboard grafische Darstellungen anfertigen und den Entstehungsvorgang dabei verbal erläutern.

Wenn der Lektor überprüfen möchte, ob die Studierenden seine Ausführungen verstanden haben, kann er Multiple-Choice-Fragen stellen, welche die Studierenden über ihre Smartphones beantworten können.

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Wenn ein Studierender im virtuellen Klassenraum etwas vortragen sollen, kann ihm der Lektor die dafür nötigen Bild- und Tonrechte einräumen. Sollen die Studierenden in Gruppen eine Aufgabenstellung ausarbeiten, kann der Lektor ihnen in BigBlueButton eigene Breakout-Räume einrichten.

VIDEOTUTORIAL: https://youtu.be/Q2tG2SS4gXA

BigBlueButton ermöglicht auch die Aufzeichnung von Webkonferenzen, so dass Studierende, die nicht an der Live-Sitzung teilnehmen konnten, sich diese später ansehen können.

Viel Erfolg beim Abhalten von Webinaren mit BigBlueButton wünscht

Thomas Wala

Piktochart

Infografiken enthalten grafische Elemente, in denen dem Leser relevante Zahlen und Fakten dem Nutzer in kompakter Form präsentiert werden. Diese Art von Informationsweitergabe ist meist anschaulicher als lange beschreibende Texte.

Piktochart ist ein webbasiertes Programm für die Erstellung eben solcher Infografiken. Nutzer können ohne große Erfahrungen auf verschiedene themenorientierte Vorlagen zurückgreifen und sich so rasch seine eigene Infografik erstellen.

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Als Hochschullehrer kann man Piktochart in mehrfacher Weise einsetzen. Beispielsweise kann man die eigenen Präsentationsunterlagen mit aussagekräftigen Infografiken verfeinern oder aber man weist die Studierenden im Rahmen eines Seminars an, die Kerninhalte ihrer Arbeit auf einem Poster zusammenzufassen. Mit Piktochart kann man aber etwa auch einen optisch ansprechenden Einband für ein selbst verfasstes Skriptum oder einen Flyer für die Ankündigung eines Gastvortrags im Rahmen der Lehrveranstaltung erstellen.

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Eine Basisversion von Piktochart kann kostenlos genutzt werden. Wer regelmäßig Infografiken für Unterrichtszwecke erstellen möchte, benötigt eine PRO-Lizenz um $40 im Jahr.

LINK: https://piktochart.com/

Allgemeine Tipps zur Erstellung von Infografiken findet man hier.

VIDEOTUTORIAL: https://youtu.be/jTRxyxDVHuw

Die verschiedenen Elemente einer Vorlage können mittels Drag & Drop beliebig (z.B. Größe, Position, Farbe etc.) abgeändert und ergänzt (z.B. Bilder, Videos etc.) werden.

Die fertige Infografik kann als Bilddatei heruntergeladen werden oder mittels Internet-Link mit anderen Personen geteilt werden.

Viel Spaß beim kreativen Experimentieren mit Piktochart wünscht

Thomas Wala

 

 

PlagScan

PlagScan ist eine Plagiatssoftware, mit der man in nur wenigen Klicks die Authentizität von studentischen oder sonstigen Arbeiten überprüfen kann.

PlagScan-logo

PlagScan ist nicht kostenlos. Mit Kreditkarte oder  Paypal kauft man Guthaben, mit denen man in der Folge Dokumente bis zu einer bestimmten Wortzahl überprüfen kann. Ein Guthaben für 20.000 Wörter kostet beispielsweise EUR 9,99.

LINK: https://www.plagscan.com/

Ein zu überprüfendes Dokument (z.B. Word, PDF etc.) wird auf PlagScan hochgeladen.  Datenschutz hat dabei höchste Priorität. Hochgeladene Dokumente werden niemals an unbefugte Dritte weitergegeben. Anschließend kann gleich die Analyse des Dokuments gestartet werden. Kurze Zeit nach dem Start der Analyse liegt das Ergebnis in Form eines Plagiatsberichts vor.

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Die potenzielle Plagiatsmenge des Dokuments wird im Plagiatsbericht als Prozentwert angegeben. Ab einer einstellbaren Höhe des Prozentwerts wird dieser im Sinne eines Amelsystems  rot oder gelb hinterlegt.

Alle aus dem Internet in das Dokument übernommenen Passagen werden im Plagiatsbericht in roter Schrift gekennzeichnet. Übereinstimmungen, bei denen nur ein paar Wörter oder Satzteile verändert wurden, werden mit blauer Schrift markiert. Übereinstimmungen, die in Anführungszeichen gesetzt wurden, werden als direkte Zitate interpretiert und grün markiert. Mit den Pfeiltasten kann man chronologisch von einem Treffer zum nächsten springen; falls eine rote oder blaue Markierung unkritisch ist, weil korrekt zitiert wurde, kann die betreffende Stelle entweder als Zitat markiert werden oder die Markierung wird gelöscht. Weiters können beim Navigieren durch die Trefferliste Kommentare eingefügt werden.

In der Quellenliste des Plagiatsberichts werden alle Internetquellen, aus denen Passagen übernommen wurden, angeführt. Die gefundenen Treffer können auch in der Quelle markiert werden.

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Die Sensitivität der Plagiatsanalyse kann variiert werden (Gering – Mittel – Hoch). Im Falle einer geringen Sensitivität werden nur längere Übereinstimmungen angezeigt, bei hoher Sensitivität werden hingegen auch kurze Übereinstimmungen angezeigt.

Weiße Listen schließen bestimmte Inhalte von der Plagiatssuche aus. Diese Inhalte können komplette Webseiten oder auch nur bestimmte Phrasen, Sprichwörter, rechtliche Texte etc. sein.

Der Plagiatsbericht kann ausgedruckt oder per Internetlink geteilt werden.

Sofern Ihre Hochschule nicht ohnehin eine kostenlose Plagiatssoftware zur Verfügung stellt, ist PlagScan eine sinnvolle Lösung.

PlagScan ist leicht zu bedienen; für Einsteiger gibt es verständliche Anleitungen und Videotutorials.

Videotutorials: https://www.youtube.com/playlist?list=PLuLu9mCo7tKl52RGqQXwHq0vrX-EZhC_O

Viel Spaß beim Ausprobieren von PlagScan wünscht

Thomas Wala