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Als Hochschullehrer/in hat verfügt man häufig über ein besonderes Know-how in einem bestimmten Fachgebiet.

Das betreffende Fachgebiet lehrt man dann regelmäßig in mehreren Veranstaltungen.

Möchte man nun während des Semesters all seine Studierenden über aktuelle und relevante Entwicklungen im betreffenden Fachgebiet informieren, könnte man diese Informationen in allen Nachrichtenforen der eigenen Lehrveranstaltungen posten. Das wäre allerdings einerseits recht umständlich und könnte dazu führen, dass den Studierenden die Unterscheidung zwischen rein lehrveranstaltungsbezogenen Informationen und darüber hinausgehenden Informationen zu aktuellen Entwicklungen zunehmend schwer fällt.

Eine Lösung könnte darin bestehen, zu jenem Fachgebiet, auf dem man über einen Experten/innenstatus verfügt, einen regelmäßigen Newsletter zu versenden und die Studierenden und ev. auch Kollegen/Innen dazu einladen, diesen – zumindest für die Dauer der Lehrveranstaltung – zu abonnieren. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass man einen entsprechenden (Einbettung-)Link in jedem Moodle-Kurs platziert wird.

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Windows Video Editor

Spätestens in Zeiten von Covid-19 sind zahlreiche Lektoren/innen dazu übergegangen, Teile ihres Vortrags auf Video aufzuzeichnen und die erstellten Videos den Studierenden sodann über die verwendete Lernplattform (z.B. Moodle etc.) für ein dem Webinartermin vorgeschaltetes Selbststudium verfügbar zu machen. Die Webinare selbst nützen diese Lektoren ganz im Sinne des Flipped Classroom-Konzepts dann v.a. für interaktive Diskussionen und Übungen, was der Aufmerksamkeit der Studierenden zumeist sehr zuträglich ist.

Die Videos können entweder mit einer Screencasting-Software (z.B. Camtasia, Screencast-O-Matic etc.), der Handykamera oder einer Videokamera erstellt werden.

Zumeist sollten die Videos aber noch ein wenig überarbeitet werden, bevor sie an die Studierenden weitergeleitet werden. So können etwa Passagen mit Versprechern aus dem Video herausgeschnitten oder Annotationen und Hintergrundmusik eingefügt werden.

Die Nachbearbeitung der Videos kann entweder direkt in der Screencasting-Software mit oder einer speziellen Videoediting-App (z.B. Wondershare Filmora, HitFilm Express etc.) erfolgen.

Eine für diesen Zweck ebenfalls hervorragend geeignete, jedoch häufig übersehene Alternative ist der der in Windows 10 enthaltene Video Editor.

Nachdem man ein neues Videoprojekt angelegt und mit einem Namen versehen hat kann man diesem sofort jene Videoclips und Fotos zuordnen, die im fertigen Video dann enthalten sein sollen. Die Reihenfolge, in der die Clips und Fotos erscheinen, kann nachträglich jederzeit geändert werden. An den Beginn des Videos wird man eine Titelseite stellen, deren Hintergrundfarbe, Layout, Schriftart und Anzeigedauer frei gewählt werden kann. Eingefügte Videoclips kann man trimmen, teilen oder rotieren. Bei jedem Clip kann man die Anzeigegeschwindigkeit verändern sowie Texte oder 3D-Effekte einfügen. Weiters stehen auch verschiedene Filter zur Verfügung. Ähnliche Optionen stehen bei eingefügten Fotos zur Verfügung, wobei bei diesen v.a. die Anzeigedauer variiert werden kann. Schließlich kann dem Video eine passende Hintergrundmusik hinzugefügt werden. Das fertige Video kann dann in hoher, mittler oder niedriger Auflösung produziert werden.

Die Bedienung des Windows Video Editors könnte einfacher nicht sein. Wer dennoch in einem Videotutorial die wichtigsten Features zeigen lassen möchte, wird auf Youtube schnell fündig.

Fazit: Wer seine Lehrvideos schnell und einfach nachbearbeiten möchte, ist mit dem Windows Video Editor zweifellos sehr gut bedient.

Viel Spaß und Erfolg mit dieser App wünscht wie immer

Thomas Wala

JOURIST DC80

Insbesondere im Zuge von Webinaren kann es mitunter vorteilhaft sein, von der Webkamera temporär auf eine Dokumentenkamera zu wechseln, um mit dieser nur in Papierform vorliegende Dokumente (z.B. Abbildungen oder Übungsaufgaben aus Büchern etc.) oder sonstigen Objekten (z.B. elektronische Schaltungen, Prototypen etc.) zu präsentieren. 

Die Jourist DC80 wird mittels USB mit dem Rechner verbunden und kann das Live-Bild mit einer Auflösung von bis zu 3264 x 2448 Pixel auf den angeschlossenen Monitor oder Beamer übertragen. Dank des kompakten Gehäuses und geringem Gewicht von weniger als 1 kg eignet sich die Kamera auch ideal für den mobilen Einsatz im Hörsaal. Die Kamera verfügt über Autofokus, Belichtungsautomatik und automatischen Weißabgleich. Bei schwachen Lichtverhältnissen sorgen eingebaute LED-Lampen für eine Aufhellung und optimale Darstellung.

Ein flexibler Gelenkarm mit vier Gelenken macht das Präsentieren von Dokumenten und Objekten in unterschiedlichen Größen – von einer Münze bis auf das A3-Format – und Positionen möglich.

LINK: https://bit.ly/33JXy9m

Mit der dazugehörigen Software JOURIST Visualizer können die erzeugten Bilder gedreht, gespiegelt, vergrößert, verkleinert, verschoben oder eingefroren werden. Auch eine Lupenfunktion steht zur Verfügung. Schließlich kann auch die Bildauflösung variiert werden. Vor allem aber können Standfotos und Videos erstellt und mit eigenen Annotationen (z.B. Kommentare, Zeichnungen etc.) versehen werden. Für die Erstellung der (Lehr-)Videos kann das integrierte Mikrofon oder auch ein externes Mikrofon verwendet werden. Die erstellten Fotos und Videos werden auf dem Computer gespeichert und können in der Folge mit einer geeigneten Software weiterbearbeitet und/oder geteilt werden.

visualizer

BEISPIELVIDEO: https://vimeo.com/446519374

Zum Lieferumfang gehören auch eine kompakte und leicht verständliche Beschreibung und eine als Dokumentenunterlage dienende Matte im A3-Format.

Die JOURIST DC80 ist bei Amazon um EUR 130 erhältlich.

Viel Erfolg und Spaß in der Online-Lehre mit dieser sehr guten Dokumentenkamera wünscht

Thomas Wala