Filmora

Wer als Lektor/in eigene Lehrvideos erstellen möchte, benötigt dazu eine Tool zur Bildschirm- und/oder Webcamaufnahme sowie ein Tool zur Bearbeitung und Produktion der aufgenommenen Videos.

Mit Filmora kann man sowohl Videos erstellen als auch bearbeiten. Wobei die Möglichkeiten zur Videobearbeitung zweifellos im Vordergrund stehen.

Sofern die Videos für ein Filmprojekt nicht direkt in Filmora erstellt wurden, müssen diese in einem ersten Schritt importiert werden. Nachdem man alle Videos für ein Projekt importiert hat, können diese an die gewünschte Position in der Zeitleiste geschoben werden. Dort können die Videos dann bequem getrimmt und geschnitten werden. Für die Gestaltung der Übergänge zwischen den verschiedenen Videos einer Produktion stehen verschiedene Effekte zur Verfügung. Der Ton des Videos kann in eine separate Audiospur gelegt werden und angepasst werden. Bei Bedarf kann jedem Video auch eine Hintergrundmusik beigefügt werden. Neben Videos können auch Hintergrundfarben, Fotos, Texte oder Formen (z.B. Pfeile etc.) auf die die Zeitleiste gelegt werden. Mittels Splitscreen können sogar mehrere Videos und/oder Bilder auch gleichzeitig angezeigt werden. Freilich kann auch die Abspielgeschwindigkeit der verwendeten Videos variiert werden. Fortgeschrittene Videotechniken wie Greenscreen oder Bewegungsverfolgung runden das breite Leistungsspektrum von Filmora ab.

Im Vorschaufenster kann man sich stets den aktuellen Stand des Filmprojekts anzeigen lassen. Ggf. können auch Notizen der Zeitleiste angebracht werden, um nicht auf die zu einem späteren Zeitpunkt noch durchzuführenden Bearbeitungsschritte zu vergessen. Das fertige Video kann dann als Videodatei (z.B. MP4, MOV etc.) produziert oder gleich auf Youtube oder Vimeo hochgeladen werden.

Für Einsteiger gibt es zahlreiche Erklärvideos im Filmora-Youtube-Kanal. Bei Bedarf steht auch ein umfangreiches Handbuch zur Verfügung.

Eine Dauerlizenz kostet einmalig rd. 60 EUR. Damit weist Filmora im Vergleich zu vielen anderen Videobearbeitungstools ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis auf.

Viel Spaß und Erfolg mit Filmora wünscht

Thomas Wala

Substack

Als Hochschullehrer/in hat verfügt man häufig über ein besonderes Know-how in einem bestimmten Fachgebiet.

Das betreffende Fachgebiet lehrt man dann regelmäßig in mehreren Veranstaltungen.

Möchte man nun während des Semesters all seine Studierenden über aktuelle und relevante Entwicklungen im betreffenden Fachgebiet informieren, könnte man diese Informationen in allen Nachrichtenforen der eigenen Lehrveranstaltungen posten. Das wäre allerdings einerseits recht umständlich und könnte dazu führen, dass den Studierenden die Unterscheidung zwischen rein lehrveranstaltungsbezogenen Informationen und darüber hinausgehenden Informationen zu aktuellen Entwicklungen zunehmend schwer fällt.

Eine Lösung könnte darin bestehen, zu jenem Fachgebiet, auf dem man über einen Experten/innenstatus verfügt, einen regelmäßigen Newsletter zu versenden und die Studierenden und ev. auch Kollegen/Innen dazu einladen, diesen – zumindest für die Dauer der Lehrveranstaltung – zu abonnieren. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass man einen entsprechenden (Einbettung-)Link in jedem Moodle-Kurs platziert wird.

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ProjectLibre

ProjectLibre ist ein kostenloses und in der Unternehmenspraxis häufig eingesetztes Projektmanagement-Tool, welches sich auch hervorragend für den Einsatz in der Lehre eignet.

LINK: https://www.projectlibre.com/

Einerseits kann ProjectLibre im Projektmanagement-Unterricht eingesetzt werden, um zu demonstrieren, wie man die gelehrten Konzepte und Methoden (z.B. Aufgabenliste, Balkendiagramm, Netzplan, Ressourcenplan, Kostenplan etc.) mit einer einschlägigen Software modellieren kann.

Darüber hinaus kann ProjectLibre auch Studierenden, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung ein Praxisprojekt zu bearbeiten haben, wertvolle Dienste bei dessen Planung und Umsetzung erweisen.

Nach dem Öffnen des Programms wird man gefragt, ob man ein neues Projekt anlegen oder aber ein bereits vorhandenes Projekt öffnen möchte. Legt man ein neues Programm an, wird man zunächst die einzelnen Vorgänge, aus denen sich das Projekt zusammensetzt, festhalten. Durch Ein- und Ausrücken der Vorgänge können diese zu Vorgangsgruppen bzw. Teilprojekten zusammengefasst werden. Anschließend kann man Schätzwerte für die Dauer der Vorgänge eingeben sowie die Reihenfolge, in der die Vorgänge zu bearbeiten sind, festhalten. ProjetLibre zeichnet auf Basis dieser Angaben automatisch ein Balkendiagramm, in dem der kritische Pfad des Projekts farblich markiert ist. Mit einem Knopfdruck kann das Balkendiagramm bei Bedarf in einen Netzplan umgewandelt werden.

Im Ressourcenplan können die für das Projekt verfügbaren Personal- und Sachressourcen mit ihren Kapazitäten und Preisen angelegt werden. Durch Zuteilung der Ressourcen zu den einzelnen Vorgängen können deren Kosten ermittelt zu den Gesamtkosten des Projekts aggregiert werden.

Sobald man die Struktur-, Termin- und Kostenplanung abgeschlossen hat, kann man die Planung in einer Baseline speichern. Wenn im Zuge der Projektdurchführung einzelne Vorgänge verzögern oder Ressourcen verteuern, können durch Vergleich der aktuellen Werte mit den in der Baseline gespeicherten Planwerten die daraus resultierenden Termin- und Kostenabweichungen ableiten.

Verschiedene Charts und Berichte, die bei Bedarf auch ausgedruckt werden können, erleichtern dem Projektleiter die zielgerichtete Steuerung des Projekts.

Die Bedienung des Programms ist relativ einfach. Auf Youtube findet man zahlreiche Tutorials, in denen die wesentlichen Funktionalitäten von ProjectLibre vorgestellt werden.

Viel Spaß und Erfolg mit ProjectLibre wünscht

Thomas Wala