Repetico

Mit Repetico kann man rasch und unkompliziert Kartensätze zum Lernen bzw. Wiederholen von wichtigen Fachbegriffen erstellen.

LINK: https://www.repetico.de/

Wenn man einen neuen Kartensatz erstellt, gibt man diesem zunächst eine Bezeichnung fügt eine Beschreibung hinzu. Weiters kann man beim Anlegen des Kartensatzes bereits mehrere Kategorien innerhalb des Kartensatzes anlegen.

Nachdem der neue Kartensatz angelegt ist, können für diesen sofort neue Karten erstellt werden. Neben normalen Karten mit Begriff und Definition können auch MC-Fragen erstellt werden. Den Karten können auch Stichwörter hinzugefügt werden. Wichtige Karten können durch Markierung zu Favoriten gemacht werden. Erstellte Karten können weiters bearbeitet, dupliziert oder gelöscht werden. Mit nur einem Klick kann auch die Reihenfolge von Fachbegriff und zugehöriger Definition umgekehrt werden.

Die Karten eines Kartensatzes können nach verschiedenen Kriterien (z.B. alphabetisch, nach Kategorien, zuletzt bearbeitet etc.) Der fertige Kartensatz kann dann abschließend noch in einen zuvor erstellten Ordner abgelegt werden.

Bevor man zu Lernen beginnt, sollte man in den Einstellungen den gewünschten Lernplan festlegen. Dabei gibt man zunächst an, wie viele Lernkarten pro Tag abgefragt werden sollen. Karten, die man nicht gewusst hat, werden am nächsten Tag wieder abgefragt. Wenn man eine Lernkarte gewusst hat, kann man angeben, nach wie vielen Tagen sie erneut vorgelegt werden soll. Jedes Mal, wenn man eine Lernkarte gewusst hat, wird die Lernstufe der Karte um 1 erhöht. Sollte man die Karte nicht gewusst haben, wird die Lernstufe der Karte entweder auf Null gesetzt oder um 1 reduziert. Wenn man dann eine definierte Lernstufe erreicht hat, wird die betreffende Karte deaktiviert. Auf diese weise wird sichergestellt, dass alle Karten bis zum gesetzten Lernzieldatum abgefragt und ausreichend oft wiederholt werden.

Beim Lernen selbst gibt man bei normalen Karten an, ob man den gesuchten Fachbegriff anhand der Definition gewusst hat. Bei MC-Fragen erhält man sofort eine Rückmeldung, ob die angekreuzte Antwort korrekt war. Nachdem man alle Lernkarten eines Tages bearbeitet hat, wird eine entsprechende Lernstatistik angezeigt.

Die Inhalte von Lernkarten können auch in anderen Dateien (z.B. Excel etc.) erstellt und anschließend importiert werden. Umgekehrt kann ein Lernkartensatz von Repetico in ein anderes Dateiformat (z.B. Word etc.) exportiert werden. Weiters kann aus einem Lernkartensatz ein Test erstellt und ausgedruckt werden.

Bei Repetico kann man Kartensets auch gemeinsam mit Kollegen/innen erstellen und deren Lernaktivitäten mitverfolgen. Auf diese Weise kann die Lernmotivation innerhalb der Gruppe gesteigert werden.

Um auf sämtliche Funktionen von Repetico zugreifen zu können, ist ein Pro-Account erforderlich. Ein solcher ist jedoch bereits um EUR 20 für ein ganzes Jahr zu haben.

Repetico ist sehr einfach zu benutzen. Wenn Fragen auftauchen, findet man meist eine passende Antwort im FAQ-Bereich von Repetico.

Viel Spaß beim Ausprobieren von Repetico wünscht

Thomas Wala

Diffit

Mit Diffit lassen sich im Handumdrehen ansehnliche KI-generierte Lehrmaterialien zu verschiedensten Themen, Dokumenten oder Videos erstellen.

LINK: https://app.diffit.me/

Nachdem man sich bei Diffit registriert und angemeldet hat kann man auch gleich loslegen. Diffit gewährt jedem User nach Registrierung einen 60tägigen Zugriff auf alle premium features.

Man braucht nur ein Thema, ein Kompetenzniveau (von 5th Grade bis 11th Grade+) sowie eine Sprache (z.B. English, German ec.) eingeben und auf „Generate Ressources“ klicken.

Nach kurzer Zeit erhält man einen entsprechenden Essay mit einer ausführlichen Behandlung des angegebenen Themas bzw. Beantwortung der gestellten Frage. Dem Essay ist ein passendes Bild vorangestellt. Die Länge des Essays kann nun angepasst werden (Long, Short, Medium), ebenso das Kompetenzniveau und die Sprache. Mit einem Klick werden alle Quellen in Fußnoten angeführt und in einem Quellenverzeichnis dokumentiert. Der von Diffit erstellte Essay kann außerdem frei editiert und kopiert werden.

Dem Essay sind außerdem eine Zusammenfassung in Bullet-Points, ein Glossar mit Definitionen wichtiger Begriffe, einige MC-Fragen, einige offene Fragen sowie Vorschläge für weiterführende Prompts beigefügt. Per Klick können die Lösungen der MC-Fragen sowie der offenen Fragen eingeblendet werden. Auch die Zusammenfassung, die MC-Fragen und die offenen Fragen sowie die Prompts können bei Bedarf ergänzt, abgeändert oder kopiert werden.

Statt der Eingabe eines Themas oder einer Frage kann Diffit eine entsprechende Ausarbeitung mit Essay, Zusammenfassung, MC-Fragen, offenen Fragen und Prompts auch auf Basis der URL eines Artikels oder eines Youtube-Videos, eines hochgeladenen PDF-Dokuments oder einer freien Texteingabe erzeugen.

Alle erstellten Ausarbeiten werden gespeichert und können zu einem späteren Zeitpunkt ggf. weiter bearbeitet werden.

Die Ausarbeitungen können schließlich in verschiedene Formate (z.B. Power-Point-Präsentation, Google Forms Quiz etc.) exportiert werden.

Diffit ist sehr einfach zu bedienen. Bei Bedarf findet man aber mehrere gute Videotutorials zu Diffit auf Youtube.

Scheller als mit Diffit konnte man noch nie Lehrmaterialien zu bestimmten Themen, Texten oder Videos erstellen. Es lohnt sich daher zweifellos Diffit einmal auszuprobieren. Danach kann man sich entscheiden, ob man weiterhin auf die premium features für 15 $ pro Monat zugreifen können möchte oder ob man mit der kostenlosten, aber ebenfalls sehr leistungsfähigen Basisversion das Auslangen findet.

Viel Spaß und Erfolg mit Diffit wünscht

Tom Wala

Adobe Podcast

Mit Adobe Podcast lassen sich Audio-Podcasts auf besonders einfache Art und Weise erstellen und editieren. Die Applikation befindet sich derzeit noch in der Beta-Status, weshalb auf die Premium-Version kostenlos zugegriffen werden kann. Einschränkend ist allerdings zu erwähnen, dass die Applikation derzeit nur für Englisch verfügbar ist. Andere Sprachen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.

Link: https://podcast.adobe.com/

Nachdem man das Mikrofon ausgewählt hat kann die Aufnahme – mit oder ohne Verwendung eines Templates – begonnen werden. Bei Bedarf kann die Aufnahme pausiert werden. Nach Beendigung der Aufnahme wird mittels Spracherkennung ein Transkript des aufgesprochenen Textes erstellt. Teile des transkribierten Textes können in der Folge gelöscht oder dupliziert werden, was zu einer entsprechenden Anpassung der Audioaufnahme führt. Möchte man die Audioaufnahme später an einer bestimmten Textstelle ergänzen, positioniert man einfach den Cursor an dieser Stelle und spricht den zu ergänzenden Text auf. In das Transkript können bei Bedarf Platzhalter für weiterführende Hinweise eingefügt werden.

Der Aufnahme können beim Editieren auch verschiedene musikalische Intros und Outros – mit oder ohne Fade in – hinzugefügt werden. Das ausgewählte Musikstück kann gekürzt werden oder aber als Hintergrundmusik verwendet werden. Es ist auch möglich eigene Musik hochzuladen und im Audio-Podcast zu verwenden.

Durch das Teilen eines Links können auch mehrere Personen gleichzeitig an dem Podcast arbeiten, etwa um ein Interview durchzuführen. Während der Gesprächspartner spricht, kann man dann sein eigenes Mikrofon muten.

Alle Aktionen im Rahmen der Editierung können ggf. wieder rückgängig gemacht werden.

Wenn eine Aufnahme fertig ist, kann man ihr einen Namen geben. Die Aufnahme kann dann auch später noch weiter bearbeitet werden. Es können sowohl die Aufnahme als Audio-Datei als auch das Transkript als Text-Datei heruntergeladen werden.

Abschließend sei noch erwähnt, dass man mit Adobe Podcast vor der Aufnahme einen Mikrofon-Test durchführen kann. Nach der Aufnahme lassen sich dann auch noch allfällige Hintergrundgeräusche entfernen.

Das folgende Youtube-Tutorial gibt einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Funktionen von Adobe Podcast.

Viel Spaß beim Ausprobieren von Adobe Podcast wünscht

Thomas Wala

Argumentationswippe

Die Argumentationswippe ist eine einfache Internet-Applikation, die man verwenden kann, um Pro- und Contra-Argumente in Zusammenhang mit einer Problemstellung gegeneinander abzuwägen.

Die Applikation ist kostenlos und ohne jegliche Registrierung verfügbar.

Zunächst gibt man seiner Argumentationswippe einen Titel. Man kann auch die beiden Seiten der Wippe „Pro“ und „Contra“ umbenennen. Neue Argumente können dann einer selbst erstellten Kategorie zugeordnet und auf der Wippe abgelegt werden. Die Argumente unterstützen Markdown, so dass einfache Formatierungen wie fett oder kursiv möglich sind. Je nach Anzahl und Position der auf auf der Wippe abgelegten Argumente kippt die Wippe nach links oder rechts oder ist ausgewogen.

Wenn man ein Argument löschen möchte, zieht man es auf das Mistkübel-Symbol. Möchte man den gesamten Content löschen, kann man auf das Bagger-Symbol klicken. Eine fertige Argumentationswippe kann man am Computer abspeichern und später auch wieder laden.

LINK: https://argumentationswippe.de/

Was die Einstellungen betrifft, kann man zwischen einem hellen Farbschema und einem Darkmode wählen. Die Farben der Kategorien können um eine Musterung ergänzt werden. In Bezug auf die Sprache kann zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden. Die blauen Knöpfe für das Speichern, den Darkmode etc. können mit einen Klick ausgeblendet werden. werden. Unter „Wie funktioniert´s“ findet man eine kurze Anleitung zu dem Tool.

Weitere Infos zur Argumentationswippe findet man hier: https://www.lehrer-online.de/aktuelles/fundstuecke/fundstuecke-der-woche/fa/die-argumentationswippe-urteilsfindung-im-unterricht/

Fazit: Die Argumentationswippe ist ein ganz einfaches und kostenloses Tool, welches man im Unterricht für zur Visualisierung der in Debatten vorgebrachten Pro- und Contra-Argumente einsetzen kann. Durch das Kippen der Wippe wird deutlich, wie ein jedes Argument die Debatte beeinflusst.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Argumentationswippe wünscht

Thomas Wala

Polotno Studio

Polotno Studio ist eine kostenlose Applikation, mit der man im Handumdrehen schöne Designs erstellen kann, um diese dann für Posts in sozialen Medien, Flyers, Präsentationen, Buchcover u.v.m. zu verwenden.

LINK: https://studio.polotno.com/

Wenn man ein neues Design erstellt, hat man zunächst eine weiße Leinwand vor sich. Diese kann man entweder selbst schrittweise mit Inhalten befüllen, oder aber man sucht in den zahlreichen Vorlagen nach einem passenden Entwurf, den man dann nur noch den eigenen Anforderungen entsprechend zu adaptieren hat.

Der Leinwand können Texte, eigene oder fremde Bilder, Icons und Formen hinzugefügt werden. Bei allen Elementen können Position, Größe, Anordnung, Transparenz und Farbe verändert werden. Weiters können alle Elemente dupliziert, gesperrt und auch wieder gelöscht werden. Schließlich können den Elementen Effekte (z.B. Schatten, Rahmen etc.) sowie kurze Animationen (z.B. Hineingleiten, Zoom etc.) hinzugefügt werden.

Auch die Leinwand kann nach Belieben umgefärbt oder in ihrer Dimension verändert werden.

Einem Design können auch weitere Leinwände hinzugefügt werden. Es kann dann auch die Anzeigedauer der einzelnen Leinwände eingestellt werden, was im Falle eines Exports des Designs als GIF oder MP4 eine gewisse Dynamik erzeugt.

Fertige Designs können dann mit dem Dienst Puter in der Cloud abgespeichert und in verschiedenen Formaten (z.B. PDF, PNG, GIF etc.) heruntergeladen werden.

Besonders empfehlenswert ist die nachfolgende Youtube-Playlist zu Polotno Studio von Tutor Tube.

Wenngleich Polotno Studio bei weitem nicht so leistungsfähig ist wie etwa Canva, lohnt es sich doch, damit ein wenig zu experimentieren. Dabei wird man feststellen, dass diese Applikation für die meisten Designs mehr als ausreichend ist.

Viel Spaß mit Polotno Studio wünscht

Thomas Wala