Mondly

Mit der bereits mehrfach ausgezeichneten App Mondly eine neue Sprache zu lernen, ist unterhaltsam und sehr einfach.

Bei Mondly kann man aus mehr als 40 Sprachen auswählen und stets direkt von seiner Muttersprache aus lernen. Bei der Sprachauswahl kann man auch angeben, ob man Anfänger, Mittelstufler oder Fortgeschrittener ist.

Lernen kann man entweder mit der Webversion im Browser oder über eine Smartphone-App.

LINK: https://app.mondly.com/

Ein lebenslanger Zugriff kostet aktuell EUR 90.

Laut eigenen Angaben hat die App bereits mehr als 90 Millionen Nutzer weltweit.

Aktuell gliedert sich der Sprachkurs in rund 40 Kapitel, die jeweils verschiedene Themen (z.B. Einkaufen, Restaurant, Bank, Körperteile etc.) abdecken. Jedes Kapital besteht aus 8 Lektionen. Im Rahmen einer Lektion sind verschiedene Übungen zu absolvieren. Dabei kann es sich zumeist um Übersetzungsübungen Lückenübungen oder Sprechübungen. Die Lektionen sind jedenfalls kurzweilig gestaltet und können in nur wenigen Minuten durchgearbeitet werden. Für jede absolvierte Lektion erhält man Punkte. Die Gesamtpunkteanzahl determiniert dann den Rang in der nationalen und internationalen Bestenliste. In der persönlichen Statistik kann man nachschlagen, wie viele Stunden man insgesamt und wie viele Tage in Folge man bereits mit der App gearbeitet hat, wie viele Wörter und Ausdrücke man bereits gelernt hat und man sieht den Gesamtpunktestand sowie den erreichten Level.

Erklärungen zur Grammatik gibt es bei Mondly – abgesehen von Verbtabellen – nicht. Wer Interesse an ausführlichen Grammatikerläuterungen hat, ist beispielsweise bei der App Babble besser aufgehoben. Bei Mondly verfolgt man hingegen das Ziel, eine Fremdsprache ohne Grammatikpauken zu lernen.

Wer sein Vokabelkenntnisse und seine Sprechkompetenz in einer Fremdsprache mit kompakten täglichen Lektionen verbessern möchte, ist bei Mondly jedenfalls richtig. Wer hingegen ausführliche Grammatikerklärungen sucht, ist bei anderen Apps wie etwa Babbel besser aufgehoben. Am besten einfach ausprobieren – einige Lektionen können gratis konsumiert werden – und dann ein eigenes Urteil fällen.

Viel Spaß und Erfolg mit Mondly wünscht

Thomas Wala

Wondershare DemoCreator

Der DemoCreator von Wondershare ist ein einfach zu verwendender Screenrecorder und Videobearbeitungstool. Der DemoCreator eignet sich u.a. sehr gut für die Erstellung von Lehrvideos in einem E-Learning-Kontext.

Wondershare DemoCreator Review Ideal For a Professional Tutorial

Es kann entweder nur der Bildschirm oder zusätzlich auch die Webcam aufgenommen werden. Die erstellten Clips können geschnitten, gedreht, beschleunigt oder verlangsamt, mit Anmerkungen versehen, mit Musik untermalt u.v.m. werden. Weiters stehen zahlreiche Filter und Übergänge zur Verfügung. Freilich kann auch die Lautstärke nachträglich verändert werden. Für Lehrvideos bietet es sich an, die verschiedenen Cursor-Highlight-Funktionen zu nutzen.

LINK: https://democreator.wondershare.com/

Videos, die mit dem DemoCreator erstellt wurden, können u.a. als MP4- oder MOV-Datei produziert und mit einem Klick in sozialen Medien (z.B. Youtube etc.) geteilt werden.

Beispielsweise wurde das nachfolgende Video wurde mit dem DemoCreator erstellt.

Für ein Jahresabo des zahlt man aktuell knapp 50 EUR. Bevor man sich zu einem solchen Abo entschließt, sollte man aber ein wenig mit der kostenlosen Demoversion experimentieren.

Der DemoCreator ist einfach zu bedienen. Bei Bedarf stellt Wondershare jedoch ein Handbuch sowie zahlreiche Anleitungsvideos zur Verfügung. Auch auf Youtube gibt es viele gute Videotutorials zum DemoCreator.

Handbuch: https://dc.wondershare.de/guide-windows/

Der DemoCreator ist ein einfaches, aber dennoch sehr leistungsfähiges Screenrecording- und Videobearbeitungstool.

Viel Spaß beim Ausprobieren des DemoCreator wünscht

Thomas Wala

Lego Mindstorms Robot Inventor

Wenn Eltern oder Lehrern ihren Kinder bzw. Schülern auf spielerische Art und Weise Grundlagen der Programmierung und der Robotik beibringen möchten, können sie für diese Zwecke den neuen Lego Mindstorms Robot Inventor nutzen.

LINK: https://www.lego.com/de-at/product/robot-inventor-51515

Die rd. 1.000 Bausteine, der intelligente Hub sowie die verschiedenen Motoren und Sensoren (z.B. Farbsensor, Ultraschallsensor für Entfernungsmessung etc.) lassen sich in unterschiedlichster Form kombinieren, so dass der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Die Begleit-App für Smartphones, Tablets und Laptops enthält interaktive Bauanleitungen, um einen von insgesamt fünf Beispielrobotern nachzubauen. Sobald ein Roboter fertig gebaut ist, lernt man mit der App Schritt für Schritt, wie man diesen mit der Programmiersprache SCRATCH zum Leben erwecken kann. SCRATCH arbeitet mit grafischen Textblöcken und ist daher besonders gut für Einsteiger geeignet. Alternativ kann man die Roboter auch mit der textbasierten Sprache Python programmieren. Die App enthält außerdem eine virtuelle Fernsteuerung, mit der man seine Roboter laufen, tanzen oder andere Sachen machen lassen kann. Sie ist sogar anpassbar, sodass man seine eigene persönliche Steuerung zusammenstellen kann.

Wer noch tiefer in die Welt des Lego Mindstorms Robot Inventor eintauchen möchte, kann das anhand der nachfolgenden drei Bücher tun. In allen drei Büchern werden die Konstruktion und die Programmierung von Robotern anschaulich anhand von konkreten Projekten demonstriert.

The LEGO MINDSTORMS Robot Inventor Activity Book: A Beginner's Guide to Building and Programming LEGO Robots
Programmieren mit LEGO® MINDSTORMS® 51515 und Spike Prime®: Scratch und Python für Einsteiger und Fortgeschrittene

Das nachfolgende Video zeigt exemplarisch die Funktionsweise eines im Buch von Daniele Benedetelli dargestellten Robotermodells.

Das Lego Mindstorms Robot Inventor-Set kostet knapp 350 EUR und kann beispielweise über Amazon bezogen werden. Als Elternteil kauft man am besten gleich zwei Sets; ein Set für die Kinder und ein Set für sich selbst. 🙂

Viel Spaß beim Bauen und Programmieren der Lego-Roboter wünscht

Thomas Wala

Wordwall

Wordwall ist ein Tool um schnell und einfach Online-Quizze in verschiedensten Versionen zu erstellen. Insbesondere Sprachlehrer werden mit diesem Tool ihre Freude haben, da es sich u.a. auch sehr gut für Vokabel- und Grammatikübungen einsetzen lässt. Aber auch Lektoren anderer Disziplinen werden Wordwall sinnvoll nutzen können.

Remote Based Jobs Openings in Wordwall | Remoters

LINK: https://wordwall.net/

Nachdem man sich registriert hat, kann man sogleich mit der Erstellung eines Quizzes beginnen. Dazu wählt man zunächst eine Vorlage aus (z.B. Quiz, Match up, Group sort etc.). Anschließend gibt man in Abhängigkeit der Vorlage die Begriffe, Definitionen, Fragen, Antworten etc. ein. Sobald man fertig ist, kann man das Quiz gleich einmal selbst ausprobieren.

Ein Quiz kann mit nur einem Klick in eine andere Version bzw. Vorlage überführt werden, was für mehr Abwechslung beim Spielen sorgt. Außerdem kann man in Bezug auf das Erscheinungsbild eines Quizzes zwischen verschiedenen Designs wählen.

Das fertige Quiz kann entweder im Präsenzunterricht mittels Beamer an die Leinwand projiziert und gemeinsam bearbeitet werden. Alternativ kann den Studierenden die Bearbeitung des Quiz auch mittels Internet-Link oder QR-Code bis zu einem definierten Termin als Hausaufgabe aufgetragen werden. Dabei kann auch eine maximale Bearbeitungsdauer für das Quiz definiert werden. Schließlich kann festgelegt werden, ob am Ende des Quizzes das erzielte Ergebnis angezeigt wird. Der Lektor kann nach Ablauf der Bearbeitungsfrist ein Dashboard mit den Ergebnissen der Studierenden einsehen.

Beispiel: https://wordwall.net/play/26694/673/438

Für eine systematische Ablage der erstellten Quizzes können Ordner angelegt werden.

Wer Anregungen benötigt, welche Arten von Quizzes erstellt werden können, kann in den von der Community erstellten und öffentlich zugänglich gemachten Quizzes zugreifen.

Die Basisversion von Wordwall ist kostenlos. In der Basisversion können zwar nur 5 Quizzes erstellt werden, allerdings kann jedes Quiz beliebig intensiv und beliebig oft verändert werden. Wer allerdings vorhat, das Tool intensiver zu nutzen und die erstellten Quizze auch ausdrucken möchte, kann sich um 5 EUR pro Monat die Standardversion von Wordwall zulegen.

Wordwall ist sehr einfach zu bedienen. Wer dennoch an einem Tutorial interessiert ist, wird diesbezüglich auf Youtube fündig.

Viel Spaß beim Ausprobieren von Wordwall wünscht

Thomas Wala

ThingLink

Mit ThingLink lassen sich über eingebettete Links interaktive Bilder und Videos erstellen. Das Tool ist einfach zu bedienen und in seiner Basisversion kostenlos.

LINK: https://thinglink.com/

Nach Registrierung kann es sofort losgehen. Zumeist wird man zunächst ein eigenes Bild hochladen und dieses dann mit animierten Tags, die Links zu verschiedensten Lernressourcen enthalten können, anreichern.

Für die Tags können unterschiedliche Icons verwendet werden. Beim Anklicken eines Tags wird entweder ein kurzer Text eingeblendet oder eine eingebettete Webseite geöffnet. Man kann aber auch Tags erstellen, bei denen nach Anklicken ein Text samt Bildern und/oder Videos eingeblendet wird. Auch eine Audioaufnahme kann dem Tag beigefügt werden. Außerdem kann ein Button integriert werden, bei dessen Betätigung sich eine Internetressource (z.B. Zeitungsbericht, Youtube-Video etc.) in einem neuen Fenster öffnet. Vor allem aber kann das ThingLink über seine Tags als Homebase für Links auf andere Lernressourcen (z.B. Padlet, Quizlet etc.) fungieren.

Einen fertigen ThingLink kann man in der Folge mittels Internet-Link seinen Studierenden verfügbar machen. Ein ThingLink kann später jederzeit weiter bearbeitet werden. Wenn man den Thinglink nicht mehr benötigt, kann man ihn mit einem Klick löschen.

Ein fertiger ThingLink könnte z.B. wie folgt aussehen:

Wenngleich die Bedienung von ThingLink wie bereits eingangs erwähnt sehr einfach ist, finden sich dennoch auf Youtube zahlreiche Videotutorials, in denen die Verwendung des Tools demonstriert wird.

Viel Spaß beim Ausprobieren von ThingLink wünscht

Thomas Wala